Bauen und Wohnen Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Objekt des Monats

Dezember 2020

Haus Finsterwald - Ein Haus aus Holz am Tegernsee (Teilnehmer Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2018)

Ein Haus aus Holz, klar strukturiert, der Tradition geschuldet und zugleich zeitgemäß: So präsentiert sich das Haus Finsterwald. 

Ein Haus in der Tradition der südbayerischen Einfirsthöfe: der einfache Baukörper lang gestreckt, gekleidet in eine raue Schale aus Holz.
Der Anteil anderer Materialien beschränkt sich auch im ganzen Bau auf ein Mindestmaß. Auch das der Tradition geschuldet und zugleich zeitgemäß.
Der nachwachsende Rohstoff kommt aus der Umgebung und wurde von regionalen Handwerksbetrieben meisterhaft verarbeitet.
Einfache konstruktive Elemente aus Holz bilden den Rahmen für die Wohnräume im Inneren. Im Dach- und Wandaufbau sind Holzfaserdämmstoffe eingesetzt.
Die Fenster wurden aus heimischer Lärche gefertigt mit, gehobelten und geölten Oberflächen. Optischer Hingucker: die Sonnenschutz Schiebeläden wurden außen als Holzrahmenkonstruktion mit vertikaler Brettschalung aus parallel besäumten Brettern aus heimischer Lärche konstruiert.

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Aussenansicht der Giebelseite Bildquelle: su und z Architekten BDA (aus HolzbauPlus Wettbewerb 2018)
Aussenansicht der Giebelseite Bildquelle: su und z Architekten BDA (aus HolzbauPlus Wettbewerb 2018)

November 2020

Neubau in Holzbauweise für die Freie Waldorfschule (Teilnehmer Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2016)

Durch die Verwendung naturbelassener, ökologisch unbedenklicher Materialien erhält das Ensemble einen robusten und zugleich atmosphärischen Charakter. Die Konstruktion der Häuser geht souverän mit den Konstruktionsprinzipien des Holzbaus um. Innen- und Außenwände sind als vorgefertigte Holzständerelemente ausgebildet, die Decke als Massivholzkonstruktion während die Dächer klassische Sparrendächer sind. Wo das Holz an seine Grenzen gerät und Brandschutz nicht dagegensteht und die Gestalt gewinnt, unterstützen einzelne Stahlbauteile. Die Raumakustik wird mit lamellierten Holzelement-Decken verbessert. Die Lärchenholzverkleidung variiert das Thema der vorhandenen Häuser auf dem Gelände und ist durch die vertikale, parallel zur Wasserlaufrichtung angeordneten Latten sehr witterungsbeständig. Die verwendete Vergrauungslasur sorgt dauerhaft für die gleichmäßige Farbigkeit der unterschiedlich bewitterten Fassadenseiten.

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Eingangsbereich des Schulgebäudes Bildquelle: Freitag-Hartmann-Sinz Architekten (aus HolzbauPlusWettbewerb 2016)
Eingangsbereich des Schulgebäudes Bildquelle: Freitag-Hartmann-Sinz Architekten (aus HolzbauPlusWettbewerb 2016)

Oktober 2020

Neubau Kindertagesstätte Weddingstedt - Komplexe Idee umgesetzt als Holzrahmenbau mit BSH-Decke (Teilnehmer Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2018)

Das Besondere an der Kubatur ist die Ausformulierung des Daches, die sowohl von innen als auch von außen ablesbar ist. Ideengeber hierfür war die schräg verlaufende Grundstücksgrenze im Süden, die zu der Asymmetrie und der auch letztlich umgesetzten Dachgeometrie führte. Dank des Holzrahmenbaus und der BSH-Decke, konnte diese komplexe und auch ansprechende Idee umgesetzt werden. Das Dach mit dem innen sichtbaren Brettsperrholz strahlt neben Funktionalität und Design auch eine besondere Natürlichkeit und Wärme aus. 

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Ansicht Westen / Gruppenräume mit direktem Zugang zum Spielplatz (Bildquelle: Martin Lukas Kim)
Ansicht Westen / Gruppenräume mit direktem Zugang zum Spielplatz (Bildquelle: Martin Lukas Kim - aus Teilnahme HolzbauPlus 2018)

September 2020

Leimfreier Massivholzbau mit Lehm und anderen nachwachsenden Baustoffen im Ausbau (Teilnehmer Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2018)

Grundlage des Projekts war der Wunsch der Bauherrengemeinschaft nach möglichst vielen gesunden und ökologisch sinnvoll eingesetzten Baustoffen und nach einem leimfreien Massivholzbau. Durch die fast 30 cm starken Massivholz-Außenwände (vernageltes BSP, Massivholzmauer MHM, 29,5 cm) wird mit schon 4 cm Holzfaserdämmung die KfW55-Anforderung deutlich unterschritten. Aufgrund der Menge an sichtbarem Holz und den ca. 8 Tonnen Lehm (Putz, Lehmbauplatten) in jeder Wohnung und der Diffusionsoffenheit der Gebäudehülle bzw. dem Wärmekonzept des kompletten Gebäudes darf auf eine Lüftungsanlage verzichtet werden, obwohl das für das Zertifikat 'Freiburger Effizienzhaus' bisher ausnahmslos gefordert wird. Es wurden fast nur regionale Handwerker beschäftigt. Das verwendete Holz für den Rohbau stammt ausnahmslos aus dem Schwarzwald und es wurde darauf geachtet möglichst viel Weißtanne statt Fichte zu verbauen (ca. 80% des Holzes für den Rohbau, Fenster, Innentüren, Sichtholzwände), um das Aufforsten von Weißtanne im Schwarzwald zu fördern. Auch bei dem Innenausbau wurde auf viele natürliche Baustoffe zurückgegriffen und auf ein gesundes Wohnraumklima geachtet (Holz-Alu-Fenster, Massivholztüren, massive Holzdielen, Naturstein in den Bädern). Durch die Temperierung mittels Strahlungswärme wird keine Luft erwärmt bzw. bewegt, wodurch wesentlich effizienter geheizt werden kann. Außerdem sind die Wohnungen dadurch für Allergiker geeignet.

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Blick zum Gebäude Bildquelle: Totti Lingott - PowderGuide.com
Blick zum Gebäude Bildquelle: Totti Lingott - PowderGuide.com (Teilnehmer Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2018)

August 2020

Ein schwarzes Häuserpaar in Ebersberg - Holzmassivbau mit Holzkohlefassade (Teilnehmer Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2016)

Die Konstruktion und Erscheinung im Inneren ist geprägt von der Suche nach einer direkten, unverkleideten Materialisierung. In den Häusern sind die Außenwände und die glatte, durchgehende Decke, ebenso wie die Dachplatten holzsichtig belassen, nur die Innenwände sind beidseitig mit Gipsfaserplatten beplankt und mit weißer Silikatfarbe gestrichen. Auch bei den übrigen Bauelementen wurde darauf geachtet, natürliche Materialien zu verwenden. Im Erdgeschoß wurde unglasiertes Steinzeugmosaik verwendet, im Obergeschoß einfarbiges Linoleum. Die Sanitärräume erhielten ebenso unglasiertes Steinzeugmosaik, aber nur im Spritzbereich der Wannen, kombiniert mit holzsichtigen Flächen. Auf der Außenseite der jeweils gebäudelangen Wand­ und Dachelemente wurden als Fassadenbekleidung, nach japanischem Vorbild, abgeflammte schwarze Lärchenbretter montiert, zusammen mit nach außen öffnenden Holz­-Alu-­Fenstern.

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Blick zur Traufseite des schwarzen Gebäudepaares, Architekten Wollmann & Lang // Bild: Jörg Koopmann
Blick zur Traufseite des schwarzen Gebäudepaares, Architekten Wollmann & Lang // Bild: Jörg Koopmann

Juli 2020

Kienzlerhansenhof - Umbau und denkmalschutzgerechte Sanierung nahezu ausschließlich mit nachwachsenden Rohstoffen (Teilnehmer Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2018)

Zum Einsatz kamen die gleichartigen natürlichen Baumaterialien, wie sie bereits seit Jahrhunderten in der Region gebräuchlich und bewährt sind: Das beschützende Dach wurde mit 1.000 m² handgespaltenen roh belassenen Holzschindeln neu eingedeckt und partiell mit Holzfaserdämmung neu gedämmt. Die massive Ständer-Bohlenkonstruktion der Außenwände wurde im Wohnbereich mit Holzfaserdämmung moderat gedämmt und mit einer diffusionsoffenen Winddichtungsmembran ausgestattet. Im Zuge der Sanierung des historischen Hauses ist es gelungen, durch den Einsatz angepasster Dämmungen aus nachwachsenden Rohstoffen und eine neue Konzeption der Energieversorgung mit Geothermie und Photovoltaik-Flächen die heutigen Anforderungen an ein energieeffizientes Gebäude zu erfüllen.

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Blick von Südosten, Quelle: Claus Morgenstern
Blick von Südosten, Quelle: Claus Morgenstern

Juni 2020

Ökologisch nachhaltige Kindertagesstätte in Holz-Lehm-Bauweise (Teilnehmer Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2016)

Beim Bau der Dreifach-Null Kindertagesstätte „Wildblume“ auf Rügen wurden überwiegend regionale, natürliche, leichttrennbare Materialien und schadstoffarme Verbindungsmitteln eingesetzt. Dreifach Null? Was heißt das? Über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes sollen weder in die Luft noch in den Boden schädliche Emissionen abgegeben, keine fossilen Energien und Ressourcen verbraucht und keine Abfälle beim Rückbau hinterlassen werden. Schwer trennbare Verbundbaustoffe und -teile wurden entsprechend vermieden. Die Materialien der Konstruktion, Boden, Wände und des Daches sind überwiegend aus Holz und Lehm. Die Außenwände wurden aus 65 cm starken selbstragenden Holzleichtlehmstein errichtet. Die Wände zum Klimahof wurden aus Lehmsteinen teilweise in Sichtmauerwerk (einseitig) errichtet. Die ovale Grundform ist energetisch günstig, spart Material und ist auch gestalterisch attraktiv. Alle ellipsoiden Wände wurden einschichtig einschalig und selbstragend aus Lehm errichtet, alle radialen Wände als Holzrahmenkonstruktion mit Zellulosedämmung versehen. Die zweischalige Dachkonstruktion schützt die Lehmaußenwände vor der Witterung und wirkt gleichzeitig gestaltprägend. Im Dachzwischenraum erfolgt die Entlüftung der Räume unter Nutzung thermischer Auftriebskräfte.

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Außenansicht der in ungewöhnlicher Form erstellten Kita auf Rügen Bildquelle: IGEL-Institut, Wismar (Institut für Gebäude + Energie + Licht Planung)
Außenansicht der in ungewöhnlicher Form erstellten Kita auf Rügen Bildquelle: IGEL-Institut, Wismar (Institut für Gebäude + Energie + Licht Planung)

Mai 2020

Neubau einer Tankstelle (Teilnehmer Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2018)

Ein großes Dach, Wiedererkennungsmerkmal aller Allguth Stationen. Eine große helle Tankfläche, und ein Shop mit Getränkemarkt. In Olching alles aus Holz. Durchlaufende Holzträger, wenige Stützen, der Shop mit massiven tragenden Holzwänden zentral eingestellt. Vorgefertigt und in 8 Wochen errichtet. Nachwachsender Rohstoff Fichte, weiß lasiert mit Keim Lignosil. Die Atmosphäre immer hell. Eine offene Fassade. Der Raum luftig, nicht erdrückend und doch auch ruhig. Es geht. Holz und brennbarer Kraftstoff.

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Allguth Tankstelle Olching Gesamtansicht nachts Bildquelle: Eckhart Matthäus Fotografie
Allguth Tankstelle Olching, Ansicht nachts -Bildquelle: Eckhart Matthäus Fotografie

April 2020

Neubau einer Kinderkrippe für Kleinkindgruppe: Kinderstube Regenbogen – Villingen-Schwenningen (Teilnehmer Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2016)

Hell, freundlich, klar! Das Besondere an diesem Bauwerk ist die Verwendung von Stroh als Baustoff.

Die raumhohe Verglasung zur Terrasse bietet dabei nicht nur ungehindert Einblicke in die Natur, sondern macht das Bauwerk zu einem lichtdurchfluteten Refugium.

Auf einer Bodenplatte über Schaumglasschotter als kapillarbrechender Schicht wurden die Wände mit Holzständern 30 x 6 cm mit einem Achsabstand von 98 cm errichtet. Die gekrümmten Schwellen und Rähme wurden aus Brettsperrholz gefertigt. Die Gefache sind mit Strohballen gefüllt und außen mit Kalk sowie innen mit Lehm verputzt. Das Dach besteht aus 16 cm Massivholz ­ Deckenelementen, größere Spannweiten werden zusätzlich mit Überzügen aus Brettschichtholz überspannt, in die die 70 cm dicke Strohballen ­ Aufdachdämmung integriert wurde.

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Neubau einer Kinderkrippe für Kleinkindgruppe Quelle: Arno Witt
Bildausschnitt Blick zum Eingangsbereich mit weit auskragendem Dach Bildquelle: Arno Witt
Neubau einer Kinderkrippe für Kleinkindgruppe Quelle: Arno Witt
Gesamte Ansicht der freundlichen Gebäudefront Bildquelle: Arno Witt

März 2020

Umbau eines Bauernhauses: Ergänzung des vorhandenen Holzblockbaus auf Feldsteinmauerwerk durch eine moderne Holzständerkonstruktion (Teilnehmer Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2016)

Eine besondere Herausforderung war beim Objekt "Haus des Briefträgers" das Alter der Bausubstanz.
Die Dach- und Scheunenkonstruktion des 150 Jahre alten Hauses wurde komplett ersetzt.

Dabei können die alte Tenne und Banse nun als Wintergarten genutzt werden und das Haus öffnet sich der umgebenden Landschaft.
Aus eben dieser Umgebung stammt auch das genutzte Holz: Sägeraue Fichte wurde als Außenschalung verbaut, alle Einbauten entstanden aus gehobelter Fichte.
Die vorhandenen Holzblockwände wurden freigelegt und wo thermisch sinnvoll sichtbar gelassen.

Alte Holzbalken wurden wiederverwendet oder zu Sitzbänken recycelt. Aus Alt und Neu entstand so eine moderne, lebendige Einheit.  Trotzdem orientierte sich der Umbau sichtlich an lokaler anonymer Architektur. Viele Details wurden situativ vor Ort während des Bauens festgelegt, um dem Bestand gerecht zu werden, aber Moderne einfließen lassen zu können.

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Haus des Briefträgers Außenansicht
Der Anbau an den Bestand passt sich seiner Umgebung an. Bildquelle: Florian Holzherr

Februar 2020

Dorfaue Schöneiche - Integration eines Neubaus in Holz in den denkmalgeschützten Bestand (Teilnehmer Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2016)

Die Herausforderungen bei der Umsetzung des Projektes bestanden in der Reaktivierung ungenutzter Nebenflächen zu Wohnzwecken, der „scheinbaren Verschmelzung“ von Bestand und Neubau sowie dem Ausbau im Low­Budget­Rahmen unter Berücksichtigung bauökologischer Anforderungen.

In Übereinstimmung mit der Denkmalpflege wurden keine Veränderung der alten Hofstruktur durch Teilabriss, Ergänzung o. ä. vereinbart. Damit ergab sich das Konzept des eingestellten Neubaus (Haus­im­Haus­Prinzip) mehr oder weniger zwangsläufig. Dieser Neubau nimmt innerhalb der verbliebenen Naturstein-­ Außenwände die Kubatur des Bestandes auf, ohne die Außenwände zu tangieren. Der Neubau in Holzrahmenbauweise mit eingeblasener Holzfaserdämmung (ergänzt um Lehmputze u. ä. Bauprodukten im Innenraum) wurde erdgeschossig als eigenständiges Bauwerk in den Bestand eingestellt und greift im Dachgeschoss die Geometrie des ursprünglichen Daches auf.

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Dorfaue Schöneiche Außenansicht
Dorfaue Schöneiche Außenansicht Bildquelle: Janek Graham - Schöneiche

Januar 2020

Wiederaufbau Hofstelle Biohof May (Teilnehmer Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2018)

Für den Neubau der Stallanlagen des Biohof May war die Verwendung von Holz eine Selbstverständlichkeit. 

Das architektonische Konzept der Sauenställe basiert auf der Überzeugung der Familie May, dass sich die Schweinehaltung in Deutschland in den nächsten Jahren radikal verändern wird und es daher machbare Zukunftslösungen braucht. Ziel war es, moderne Stallungen für die Muttersauen zu errichten, die sich an den Bedürfnissen der Tiere orientieren, sich in die Landschaft einfügen, arbeitswirtschaftlich gut zu managen sind, mit nachhaltigen Materialien gebaut werden und finanzierbar sind.

Alle Gebäude wurden in Holzrahmenbauweise errichtet. Sämtliches verwendetes Holz (Fichte, Lärche) ist zertifiziert, naturbelassen und nicht imprägniert (Gefahr von Ausgasungen). Die Dachschalung besteht aus einem Brettschichtholz-Massivdeckenelement mit 8,6cm Stärke. Dies sorgt für die statische Aussteifung der Gebäude (Dachscheibe) und dient darüber hinaus als Unterkonstruktion für das Gründach. Eine wesentliche Besonderheit der Konstruktion sind die zahlreichen Steckverbindungen zwischen tragenden Bauteilen, um den Anteil an sichtbarem Metall so gering wie möglich zu halten. Die Verkleidung aller Außenwände erfolgte mit Boden-Leisten-Schalung aus naturbelassenem Lärchenholz, das über die Jahre langsam verwittern wird.

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Außenansicht Abferkelstall
Außenansicht Abferkelstall Bildquelle: Tom Bauer –ad photography, Würzburg