Bauen und Wohnen Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Förderprogramme

Bauen mit Holz und nachwachsenden Rohstoffen

 

BERLIN

Förderprogramm: "Nachhaltigkeit auf dem Bau: Berlin baut mit Holz“

Link zum Förderprogramm:
https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/d18-2225.pdf

Förderschwerpunkte: Öffentliche Gebäude, Wohngebäude

Ziel:

  • Verwendung von Holzbaustoffen als Beitrag zum Klimaschutz und zur Ressourceneffizienz.
  • Der Baustoff Holz soll in Berlin in deutlich stärkerem Umfang eingesetzt.
  • Berlin bis 2050 zu einer klimaneutralen Stadt zu machen.
  • Unterstützung der Forstwirtschaft, Handwerk, Industrie und Wissenschaft, um Berlin Brandenburg zu einer Region des Holzbaus zu machen.
  • Fördern die privaten Akteure, um Holz mehr als Baumaterial zu verwenden.

Senatorin Günther „Das Land Berlin will bei den eigenen Bauprojekten noch mehr mit Holz bauen. Damit will Berlin seiner Vorbildfunktion gerecht werden und möglichst viele Unternehmen zur Nachahmung motivieren. Mehr Holzbau ist ein wichtiges Element für den Klimaschutz.“

Förderberechtigte: nachgeordnete Institutionen und Unternehmen des Landes Berlin

Fördersummen: von rund 5,5 Milliarden Euro

Laufzeit: keine Angabe

Kontakt:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

Abteilung V - Hochbau

Fehrbelliner Platz 2

10707 Berlin

Hermann-Josef Pohlmann, Tel.: 030 90139-3200  E-Mail: hermann-josef.pohlmann(bei)sensw.berlin.de

 


 

BADEN-WÜRTTEMBERG

Förderprogramm: HIP „Holz-Innovativ-Programm“

Link zum Förderprogramm:
https://efre-bw.de/foerderaufruf/aufruf-zum-foerderprogramm-holz-innovativ/

Förderschwerpunkt: Innovation 

Ziel:

  • Unterstützung von Projekten zur Bereitstellung, Verarbeitung, Bearbeitung und Verwendung von Holz als nachwachsenden Rohstoff zu unterstützen.
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovation von Unternehmen im Bereich Wald und Holz.
  • Einführung des Holzbaus im Bundesland Baden-Württemberg als nachhaltiges und umweltfreundliches Bauen.
  • Förderung von Innovationen bei der Verwendung von Holz, Erschließung neuer Anwendungsbereiche für den Holzrohstoff und Beschleunigung ihrer Einführung

Antragstellung: https://efre-bw.de/wp-content/uploads/2015-12-10-Aufruf-HIP.pdf#

Im ersten Schritt

  • Die Einreichung einer Vorhabensskizze zur Vorauswahl der Projekte
  • Die Auswahl der Projekte erfolgt durch das MLR
  • Die Entscheidung über die Auswahl der Projekte wird vom MLR schriftlich bekannt gegeben.
  • Wenn das Projekt vom MLR genehmigt wurde, haben Sie das Recht, sich zu bewerben.
  • Anträge können erst nach Abschluss des Projektauswahlverfahrens bei der L-Bank eingereicht werden.

Im zweiten Schritt

  • Sendung einen offiziellen Finanzierungsantrag an die L-Bank.
  • Die Bank nimmt die Anfrage an, bearbeitet sie und gibt eine Genehmigungsbenachrichtigung aus, wenn die Anforderungsdokumente positiv überprüft werden.

Die Vorhabensskizzen sind bis zum 15. März oder 15. September eines Jahres einzureichen.

Die Vorhabensskizzen zum innovativen Holzbau können jährlich zum 15. Juni und 31. Dezember eingereicht werden.

Formulare zum Förderaufruf

Fördersummen: 500.000 - 1.000.000 € / Projekt

Laufzeit: bis 2020

Kontakt:

Ansprechpartnerin für die Antragstellung bei der L-Bank – Bereich Finanzhilfen

 

Fachlicher Ansprechpartner zum „Holz Innovativ Programm“

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Referat 55, Cluster Forst und Holz

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Referat 55, Cluster Forst und Holz

 


 

Hamburg

Förderprogramm: IFB „Die Hamburgische Investitions- und Förderbank“

Link zum Förderprogramm: https://www.hamburg.de/energieeffizientes-bauen/10018974/holzbaufoerderung/ , alternativ: https://www.ifbhh.de/

Förderschwerpunkte:

Ziel:
Umweltsenator Jens Kerstan: „Der Gebäudesektor ist für rund 40 Prozent unserer CO2-Emissionen verantwortlich. Während der Energieverbrauch moderner Häuser in den letzten Jahren immer weiter reduziert wurde, blieb der Energieverbrauch beim Bau und bei der Vorfertigung nahezu unbeachtet. Der Werkstoff Holz ist bislang in Hamburg noch wenig im Einsatz, hat aber großes Potenzial. Holz ist nachhaltig, klimaneutral und oft auch ganz einfach schön und sorgt obendrein für ein angenehmes Raumklima. Wenn wir in Zukunft mehr auf nachhaltige Baumaterialien setzen,  kann uns dies dabei helfen, unsere Klimaziele zu erreichen. Das ist der Grund, warum wir den Holzbau in Hamburg jetzt erstmals fördern. Mit dem hohen Anteil an vorgefertigten Bauteilen kann der Holzbau außerdem helfen, die Baukosten im Rahmen zu halten.“

Umwelt- und Wirtschaftsaspekte:

  • Bekämpfung des Klimawandels durch verstärkte Verwendung von Holz im Bauwesen.
  • Im Vergleich zu mineralischen Baustoffen verursacht die Holzproduktion weniger klimaschädliche Emissionen.
  • Das im Vergleich zu Beton oder Stahl geringe Holzgewicht ermöglicht die Vergrößerung bestehender Gebäude.
  • Bauzeiten werden kurz,
  • Durchdachte Vorfertigung reduziert Baukosten,
  • Verringerung der Belastung der Stadt durch Baulärm und Baustellenverkehr.
  • Erhöhte Qualität der Gebäude

Fördersummen:

  • Wohnungsneubau bis zu 30 Cent / Kilogramm Holzprodukt
  • Nicht-Wohngebäuden bis zu 80 Cent / Kilogramm  Holzprodukt

Laufzeit: keine Angabe

Kontakt:

  • Modernisierung von Nichtwohngebäuden und Holzbau

Hartmut Junge, Tel.: 040/248 46-193  E-Mail: energie(bei)ifbhh.de

Petra Klempau, Tel.: 040/248 46-232  E-Mail: p.klempau(bei)ifbhh.de

  • Neubau von Mietwohnungen, technische Beratung

Carsten Drescher, Tel.: 040/248 46-369  E-Mail: c.drescher(bei)ifbhh.de

 


 

München

Förderprogramm: Die Stadt München

Link zum Förderprogramm: https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Stadtplanung-und-Bauordnung/Projekte/Prinz-Eugen-Kaserne/Holzbau.html

Förderschwerpunkte: Unterschiedliche Gebäudetypen

  • Das Programm bietet den Akteuren einen Zuschuss für die Finanzierung der höheren Erstinvestition und der Mehraufwendungen, die im Holzbau entstehen.
  • Das Zuschuss Programm fördert die im Gebäude verbaute Masse Holz  "nachwachsender Rohstoff" (in kg Nawaros / m² Wohnfläche).
  • Der Zuschuss für kleine Gebäude mit ein bis drei Geschossen beträgt bis zu 0,70 EUR / kg Nawaros.
  • Der Zuschuss für Geschosswohnungsbau beträgt bis zu 2,00 EUR / kg Nawaros
  • Die Haushaltsmittel von bis zu 13,6 Mio. EUR für das Förderprogramm.

Ziel:

  • Den Holzbau der Stadt zu stärken.
  • Einen komfortablen, nachhaltigen und neutralen Gebäudekomplex zu schaffen.
  • Neue Maßstäbe in Bezug auf Klimaschutz und Reduzierung von Treibhausgasen zu setzen.

Ökologische Mustersiedlung in der Prinz-Eugen-Kaserne

https://www.vallentin-architektur.de/wp-content/uploads/2019/04/2018_Int.-Passivhaustagung_Tagungsband_M%C3%BCnchen_%C3%96kologische-Mustersiedlung_-PEP.pdf

Fördersummen: bis zu 13,6 Mio

Laufzeit: keine Angabe

Kontakt:

  • Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Stadtsanierung
und Wohnungsbau

Blumenstraße 31
80331 München

E-Mail: plan.ha3-22(bei)muenchen.de

 


 

Nordrhein-Westfalen

Förderprogramm: „Zusatzdarlehen Bauen mit Holz“

Link zum Förderprogramm:
https://www.bauen-mit-holz.nrw/neues-zusatzdarlehen-fuer-bauen-mit-holz/  alternativ
https://www.nrwbank.de/de/pulsar/2020_April_WRF_Bauen_mit_Holz.html

Förderschwerpunkte: Neubau & Modernisierung

Tilgungsnachlass von bis zu 50 Prozent:

Neubau und Neuschaffung von geförderten Mietwohnungen:

  • Miet- und Genossenschaftswohnungen,
  • Gruppenwohnungen,
  • Mieteinfamilienhäusern.
     

Wohnraum für Studierende:

  • Studierendenwohnheime sowie Miet- und Gruppenwohnungen.
  • Die Förderung richtet sich gleichermaßen an Studierendenwerke, wohnungswirtschaftliche Unternehmen und private Investorinnen und Investoren.

 

Neubau, Neuschaffung oder Ersterwerb von selbst genutztem Wohnraum:

  • Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Neubau oder Kauf von selbst genutztem Wohneigentum mit zinsgünstigen Darlehen. Im Rahmen dieser Förderung wird ebenfalls das Zusatzdarlehen „Bauen mit Holz“ gewährt. Antragsberechtigt sind Haushalte mit mindestens einem Kind und/oder einer schwerbehinderten Person, deren Einkommen innerhalb der vorgegebenen Einkommensgrenze liegt.
  • Das Bauvorhaben muss einen deutlichen Anteil an Holz vorweisen,
  • Das Darlehen beträgt bis zu 0,80 €/kg Holz, maximal 15.000 Euro je Wohneinheit,
  • Das Holz muss fest verbaut sein und aus nachhaltigen Quellen stammen, beispielsweise nach PEFC oder FSC zertifiziert sein.

 

Tilgungsnachlass von bis zu 30 Prozent:

Modernisierungsförderung für Mietwohnraum und selbst genutzten Wohnraum:

  • Bauherren können von einem Tilgungsnachlass von bis zu 30 Prozent profitieren, wenn sie zertifizierte ökologische Dämmstoffe verwenden und einen überdurchschnittlichen energetischen Standard erreichen.
  • Im Rahmen der Modernisierungsförderung wird das Zusatzdarlehen „Bauen mit Holz“ nicht gewährt.

Ziel:

  •  Klimaschutz durch Verwendung von Holz als Baustoff.
  •  Nachhaltiges Bauen für ein bezahlbares Leben.
  •  Bauen moderne, energieeffiziente und altersgerechte Wohnungen.
  • Fördersummen: bis zu 0,80 €/kg Holz, maximal 15.000 Euro je Wohneinheit.

Laufzeit: keine Angabe.

Kontakt: Wenden Sie sich ggf. bitte  an die zuständige Bewilligungsbehörde vor Ort.

 


 

Förderprogramme des Bundes

Förderprogramm: Vorhaben „Vario-Wohnungen“ für Studierende und Azubis
gefördert vom   BMUB (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)

Link zum Förderprogramm:

https://www.bmu.de/pressemitteilung/bundesbauministerium-foerdert-2600-vario-wohnungen-fuer-studierende-und-azubis/

Förderschwerpunkte: Wohnungsbau

Das Bundesbauministerium fördert  preiswerte Wohnräume für Studierende und Auszubildende in zehn Bundesländern:

  • Wohnräume für rund 2.600 junge Menschen in Neubauten.
  • Die Vario-wohnungen sollen schnell und mit möglichst geringen Kosten und erfordern sowohl Architektur als auch Innenarchitektur.
  • Die warme Miete für einen unmöblierten Wohnsitz sollte nicht teurer sein als 280 bis 300 Euro

Ziel:

  • Lösen des Problems der demografischen Entwicklung in diesen Regionen.
  • Bau moderner Wohnungen zu einem erschwinglichen Mietpreis.
  • Die Wohnungen müssen auch den aktuellen Anforderungen der Energiesparverordnung EnEV entsprechen.

Fördersummen: 37 Millionen

Laufzeit: bis Ende 2019

Kontakt:

Baden-Württemberg

https://www.bmu.de/meldung/bundesbauministerium-foerdert-314-variowohnungen-fuer-studierende-und-azubis-in-baden-wuerttemberg/

Berlin

https://www.bmu.de/meldung/bundesbauministerium-foerdert-162-vario-wohnungen-fuer-studierende-und-azubis-in-berlin/

Brandenburg

 https://www.bmu.de/meldung/bundesbauministerium-foerdert-129-vario-wohnungen-fuer-studierende-und-azubis-in-brandenburg/

Bremen

 https://www.bmu.de/meldung/bundesbauministerium-foerdert-26-vario-wohnungen-fuer-studierende-und-azubis-in-bremen/

Hamburg

https://www.bmu.de/meldung/bundesbauministerium-foerdert-233-vario-wohnungen-fuer-auszubildende-in-hamburg/

Hessen

https://www.bmu.de/meldung/bundesbauministerium-foerdert-123-vario-wohnungen-fuer-studierende-und-azubis-in-hessen/

Nordrhein-Westfalen

https://www.bmu.de/meldung/bundesbauministerium-foerdert-689-variowohnungen-fuer-studierende-und-azubis-in-nordrhein-westfalen/

Sachsen

https://www.bmu.de/meldung/bundesbauministerium-foerdert-54-vario-wohnungen-fuer-studierende-und-azubis-in-sachsen/

Sachsen-Anhalt

https://www.bmu.de/meldung/bundesbauministerium-foerdert-308-vario-wohnungen-fuer-studierende-und-azubis-in-sachsen-anhalt/

Thüringen

https://www.bmu.de/meldung/bundesbauministerium-foerdert-555-vario-wohnungen-fuer-studierende-und-azubis-in-thueringen/


Bau Förderbank

Bundesweit tätig

Förderprogramm: KfW-Kreditanstalt für Wiederaufbau, Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren

Link zum Förderprogramm:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Neubau/Finanzierungsangebote/Energieeffizient-Bauen-(153)/

Förderschwerpunkte: Wohnungsbau

Ziel:

Die KFW oder "Kreditanstalt für Wiederaufbau" ist eine Förderbank, deren Ziel es ist, Partnerländer zu unterstützen, Armut zu bekämpfen, Frieden zu garantieren, Umwelt und Klima zu schützen und die Globalisierung fair zu gestalten.

Dies gilt auch im Bausektor im Allgemeinen und im Bereich des energieeffizienten Bauens und Renovierens im Besonderen.

Fördersummen: bis zu 120.000 EUR

Laufzeit:

Kontakt: kostenfreie Servicenummer

Tel.: 0800 539 9002
Montag bis Freitag: 8:00 bis 18:00 Uhr


Berlin

Förderprogramm: IBB Förderprogramm Investitionsbank Berlin

Immobilienförderung

Link zum Förderprogramm:
https://www.ibb.de/de/immobilienfoerderung/foerderprogramme-a-z/foerderprogramme-a-z.html

Förderschwerpunkte: Wohnungsbau

Ziel:

  • Ziel der Förderung ist die Berliner Wirtschaft sowie der Wohnungsbau.
  • Mit Subventionen und niedrigen Zinsen unterstützt die IBB „Investitionsbank Berlin“ Vermieter, Investoren und Wohneigentümer beim Wohnungsneubau sowie bei der Energetischen Gebäudesanierung.

Fördersummen:

bis zu 50.000 EUR je Wohneinheit (Einzelmaßnahmen) bzw. bis zu 120.000 EUR je Wohneinheit (Energieeffizienzhaus)

Laufzeit:

Kontakt:

  • Tel.:  030 / 2125-3488 (Privatinvestoren)
  • Tel.: 030 / 2125-2662 (Großkunden)

E-Mail: immobilien(bei)ibb.de

 

Nordrhein-Westfalen

Förderprogramm: NRW.BANK

Link zum Förderprogramm: https://www.bauen-mit-holz.nrw/foerdermittel/

Förderschwerpunkte: Wohnungsbau

Ziel:

  • Die NRW.BANK ist eine Förderbank in der Region Nordrhein-Westfalen.
  • Aufgrund der demografischen Entwicklung und des Wohnungsmangels in der Region bietet die Bank ein breites Finanzierungsspektrum an, um diesen Mangel an Gebäuden auszugleichen.

Fördersummen: keine Angabe

Kontakt:

Service-Center

Tel.:0 211 91741-4500

E-Mail: info(bei)nrwbank.de

Bildquelle: musterztudio - stock-Adobe.com
Endliche, energieintensive Ressourcen einzusparen, Beiträge zum Klimaschutz und die Grundsätze der Nachhaltigkeit zu bewahren, soll Ziel der Förderung des Bauens mit Holz und nachwachsenden Rohstoffen sein. Bildquelle: musterztudio - stock-Adobe.com
Diese Internetseite verwendet Cookies, um die Nutzererfahrung zu verbessern und den Benutzern bestimmte Dienste und Funktionen bereitzustellen. Details
Cookies erlauben