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Jahresbericht 2022/23 der FNR erschienen

Fast 1.300 Projekte für Klimaschutz und -anpassung, Energie- und Rohstoffwende

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) förderte zum Stichtag 30. Juni 2023 im Auftrag der Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUV) knapp 1.300 Projekte, in denen 406,5 Mio. Euro gebunden waren. Dies geht aus dem Jahresbericht hervor, den die FNR für ihr letztes Geschäftsjahr 2022/2023 veröffentlicht hat.

Der Jahresbericht steht in der FNR-Mediathek unter https://mediathek.fnr.de/broschuren/foerderung/jahresbericht-2022-23.html zum Download zur Verfügung.

Insgesamt 1.278 laufende Forschungs- und Entwicklungs- sowie Modell- und Demonstrationsvorhaben zählte die FNR zur Jahresmitte 2023. Dabei spielte das BMEL-Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“ nach wie vor die größte Rolle, in ihm waren fast zwei Drittel der Fördermittel gebunden. Seit Jahresbeginn 2024 heißt es Förderprogramm „Nachhaltige Erneuerbare Ressourcen“. Es zielt auf die nachhaltige Gewinnung und Nutzung von Biomasse aus der Land-, Forst- und Abfallwirtschaft für Produkte und Energie ab.

An zweiter Stelle folgte der Waldklimafonds (WKF), den BMEL und BMUV gemeinsam eingerichtet hatten. Förderschwerpunkte im WKF waren u. a. die Anpassung der Wälder an den Klimawandel und die Sicherung und Erhöhung der Kohlenstoffspeicherung von Wäldern. Etwa ein Viertel der von der FNR zum 30.6. verwalteten Fördermittel entfielen auf WKF-Projekte. Die Mittel stammten aus dem Sondervermögen „Klima- und Transformationsfonds“ (KTF), der nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom letzten Herbst stark gekürzt werden musste. Hier sind Neuanträge inzwischen nicht mehr möglich. 

Im Rahmen der Richtlinie „Investitionen in emissionsmindernde Maßnahmen bei der Vergärung von Wirtschaftsdüngern“ hatte die FNR zum Stichtag knapp fünf Prozent der Fördermittel bewilligt. Die Richtlinie sollte eine verstärkte Wirtschaftsdüngervergärung im Sinne des Klimaschutzes unterstützen und war erst im Februar 2022 vom BMEL veröffentlicht worden. Auch hier stammten die Mittel aus dem KTF, die Förderung neuer Vorhaben musste ebenfalls eingestellt werden.

In Projekten zu den Themen Moorbodenschutz und Torfminderung waren zum Stichtag rund sieben Prozent der Gesamtmittel gebunden. Der Schutz und die Wiedervernässung von Mooren spielt eine wichtige Rolle für den Klimaschutz und wird auch im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) der Bundesregierung adressiert. Die Mittel für ANK und FNR-Maßnahmen in diesem Bereich stammen ebenfalls aus dem KTF, hier läuft die Förderung derzeit weiter.

Daneben betreut die FNR seit dem Jahr 2022 auch das Förderprogramm „Klimaangepasstes Waldmanagement“ des BMEL. Waldbesitzende können daraus Zuwendungen für Maßnahmen erhalten, die zur Erreichung größerer Klimaresilienz der Wälder beitragen.  

Schließlich ist die FNR gemeinsam mit dem Projektträger VDI/VDE/IT und der NOW GmbH für die Förderrichtlinie„Regenerative Kraftstoffe“ im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur zuständig.

Der FNR-Jahresbericht fasst die wichtigsten Zahlen und Informationen zu diesen Fördermaßnahmen zusammen und stellt ausgewählte Projekte und Ergebnisse vor.

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Pressekontakt:
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.
Nicole Paul
Tel.:        +49 3843 6930-142
Mail:       n.paul(bei)fnr.de

PM 2024-44

FNR Jahresbericht 2022/23, Quelle: FNR

FNR Jahresbericht 2022/23, Quelle: FNR